Nicht im Erreichten verharren

Foto der Cuxhavener Nachrichten: Fraktionssprecher Herbert Kiehm mit Thiemo Röhler und Enak Ferlemann.
Foto der Cuxhavener Nachrichten: Fraktionssprecher Herbert Kiehm mit Thiemo Röhler und Enak Ferlemann.

Verpassen Sie nicht das große Sonnabend-Gespräch mit Thiemo Röhler und Enak Ferlemann heute in den Cuxhavener Nachrichten (Papier + ePaper).

Zum Thema Tourismus: Wenn man sich die Übernachtungszahlen in der Stadt ansieht, muss man ja konstatieren, dass wir in den vergangenen Jahren die Weichen augenscheinlich richtig gestellt haben. Indem wir uns während der letzten EU-Förderperioden auf Schwerpunkte, die „Leuchtturmprojekte“, konzentriert haben. Touristische Infrastruktur muss man immer wieder neu entwickeln und modernisieren. Ein Schwerpunkt wird dabei sicher die Promenade in Sahlenburg sein ... [Ein Thema ist] die Frage, ob der Strand zu schmal geworden ist – auch angesichts der vielen Tagestouristen. Wir sind für eine Verbreiterung des Strandes, damit die Gäste dort bei schönem Wetter nicht wie Sardinen in der Dose liegen. Das wird uns nächstes Jahr beschäftigen.

Remmidemmi wie auf Mallorca haben wir hier in dieser Form nicht ... Wichtig ist, vom sanften Tourismus nicht abzurücken und trotzdem nicht zu sagen „Jetzt ist Schluss, stopp!“.

Mobilität: Zum ÖPNV allgemein lässt sich sagen, dass er in Cuxhaven gar nicht so schlecht ist, wie er allgemein dargestellt wird. Es geht immer um Angebot und Nachfrage, weswegen wir in Stadtteilen, die nicht so gut angebunden sind, das Anruf-Sammeltaxi haben. Die Frage, ob Touristen mit der Kurkarte Zutritt zum ÖPNV bekommen können, ist eine lange Diskussion. Wir als CDU sind dafür. Das [ist] eine richtige Antwort in Bezug auf die Verkehrsbelastung in der Innenstadt.

 

Investitionen: Für uns zählt in diesem Zusammenhang besonders die Frage der Rundturnhalle, die als Ersatzneubau realisiert werden muss. Da gibt es zu unserer Überraschung große Diskussionen innerhalb der Kreis-SPD. Dort gibt es erhebliche Widerstände, was wir überhaupt nicht nachvollziehen können. Wahrscheinlich wissen die Kollegen gar nicht, dass die Stadt freiwillig das Hallenbad an der Beethovenallee behalten hat. Abgesprochen war ja, dass der Kreis die Turnhalle erneuert und die Stadt sich dafür um das Schwimmbad kümmert.